Nach Koh Samui haben wir uns entschieden zurück nach Bangkok zu fliegen, um dort noch ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen, die wir bisher nicht gesehen hatten. Wie es uns dort gefallen hat, erzähle ich Dir jetzt! 🙂

Von Koh Samui aus ist es nur ein kurzer Flug nach Bangkok und da wir schon in Thailand eingereist waren, ging alles ziemlich schnell. Auf das Gepäck mussten wir zwar etwas warten, aber das ist ja ziemlich normal. Schon vorher hatten wir uns erkundigt, was der beste Weg zu unserem Hotel ist und der war mit dem Zug zu fahren, welcher direkt vom Flughafen aus fährt.

Der Weg zur Fahrt und diese selbst, war wirklich ein kleines erstes Abenteuer! Erstmal mussten wir im Flughafen ganz nach unten laufen, aber es ist alles super beschildert und somit leicht zu finden! An den Automaten war auch ein Servicemitarbeiter, der uns direkt angesprochen und den Automaten erklärt hat. Also einfacher geht es gar nicht! 🙂 Ein witziger Moment war, als unsere „Fahrkarten“ rauskamen, denn das waren keine Fahrkarten so wie man sie bei uns in Deutschland kennt, sondern ein Chip! Ich musste irgendwie sofort dran denken, dass es mir gerade eher vorkommt, als würde ich am Jahrmarkt für ein Fahrgeschäft anstehen. Da ich so lachen musste, hat der Servicemitarbeiter gleich nochmal bestätigt, dass dies wirklich unsere Fahrkarte ist. Das Bahnsystem in Bangkok finde ich wirklich gut, weil Du immer nur mit Chip in den Bereich zum einsteigen kommst. Dort sind Schranken angebracht, die sich nur damit öffnen lassen und somit kann keiner ohne gültige Fahrkarte mitfahren. Während unserer Fahrt habe ich überlegt, was denn mit diesem Chip passieren wird, weil wir ihn beim Eingang nicht irgendwo einwerfen sondern auflegen mussten… Die Lösung kam nach dem Ausstieg, denn dort muss man ihn einwerfen, damit man überhaupt raus kommt! Also wirklich richtig einfach und absolut zu empfehlen! Während der Fahrt sieht man schon die ein oder andere Ecke von Bankgok, die vielen Wolkengratzer, das grün Zwischendrin und die vielen Tempel. In der Bahn mischt man sich von Anfang an unter die Thais und kann sich so vorstellen, wie es in Bangkok zu leben wäre! 🙂

Bangkok von oben

 

Da wir erst relativ spät an unserem Hotel ankamen, haben wir uns erstmal auf die Suche nach was zum Abendessen gemacht. Was sich nicht so leicht rausgestellt hatte, denn alles was wir gefunden haben war mit Fleisch oder Fisch und die Kellner konnten nur schlecht bis gar kein Englisch. Aber nach ein bisschen Suchen, haben wir einen Platz gefunden, an dem mehrere Restaurants beieinander waren mit unterschiedlichem bis gleichem Angebot. Dort haben wir dann super lecker gegessen und auch wenig dafür bezahlt!

Die nächsten beiden Tage haben wir mit Ausflügen verbracht. Der erste ging zum „Golden Mountain Temple“ und es war richtig schön und definitiv das bisschen Eintritt wert! Wir sind vom Hotel aus ein Stückchen gelaufen und dann in ein Tuk Tuk gestiegen, was uns direkt dort hin gebracht hat. Um den „Golden Mountain Temple“ befindet sich eine richtig schöne Tempelanlage, die auf jeden Fall eine Besichtigung wert ist. Ich persönlich liebe ja diese Ruhe und Magie im inneren der Tempel. Mich fasziniert es jedesmal wieder, dass im inneren der Mauern kein bisschen vom Straßenlärm zu hören ist. Der Weg zur goldenen Kuppe führt durch einen wunderschön angelegten kleinen Wald, mit Wasser und vielen symbolischen Figuren! Auf dem Hinweg lädt ein kleines Café zum verweilen ein, da gleich überlegen, ob man dies nutzen will, denn der Weg nach unten ist ein anderer! Je höher man kommt, umso weniger Wald hat man und kann dann die Aussicht über Bangkok richtig genießen! Oben angekommen ist es einfach nur herrlich! Der Ausblick ist gigantisch und die goldene Kuppel mit ihren Figuren absolut magisch! Hier laden ein paar Bänke zum verweilen ein, um die Energie voll aufzunehmen… Mit etwas Glück erwischt man eine im Schatten, denn bei strahlendem Sonnenschein kann es dort oben ziemlich warm werden!

„Golden Mountain Temple“

 

Bei den Tuk Tuk´s ist es ganz wichtig, dass man nicht die nimmt, die einem entgegenrufen, sondern eher eines herwinkt oder jemanden fragt der ruhig am Straßenrand steht. Auch der Stempel, der die Versicherung nachweißt sollte vorne sichtbar sein! Oft lässt sich am Preis noch etwas verhandeln, also nicht zu scheu sein! 🙂

Es lohnt sich auch einmal durch die Straßen von Bangkok zu laufen, man sieht dort sehr viel, ist oft nicht unter all den anderen Touristen und entdeckt immer wieder kleinere und größere Tempelanlagen! Wir sind oft in irgendwelche Parkanlagen gegangen, einfach um zu ruhen oder festzustellen, dass in den meisten Sport gemacht wird und oft ein kleines Outdoor-Fitnessstudio dabei ist, welches kostenlos genutzt werden kann! Wir waren auch in einem der größeren Parks und dort konnte man Sport mit zig Menschen gleichzeitig machen! So etwas habe ich vorher noch nie gesehen, dort haben bestimmt 100 Menschen gleichzeitig so etwas wie Zumba gemacht und eine Trainerin hat über Mikro die Übungen angesagt und ein paar Helfer waren an dem Weg entlang verteilt! Richtig faszinierend, es waren von Jung bis Alt alle da, die Lust hatten! 🙂

Was anfangs etwas beunruhigend war, dort in dem Park leben Warane einfach so, ohne irgendwelche Ketten oder Käfige. Wir sind erstmal richtig erschrocken, aber vor allem ich war dann richtig neugierig wie die Tiere von Nahem aussehen, schließlich sieht man sowas ja nicht immer und bei uns in Deutschland schon recht nicht freilebend! Die Warane waren zahm, aber zu nahe habe ich mich nicht ran gewagt, man kann nie wissen was in so einem Tier vorgeht! Aber wer gerne beeindruckendes auf vielerlei Sicht sehen will, ist im „Lumphini-Park“ sehr gut aufgehoben!

frei lebende Warane im „Lumphini-Park“

 

Wer während seinem Aufenthalt in Bangkok nicht zu viel Geld für Essen ausgeben will, versucht sein Glück am besten in den Einkaufszentren! Wir haben dort in „Chinatown“ oder „little India“ richtig gut für wenig Geld gegessen! Und nicht davon abschrecken lassen, falls Du der einzige Tourist in dem Zentrum bist der was essen möchte, wir waren auch meistens allein unter Einheimischen, was aber ziemlich schön war. Auch die größeren Einkaufszentren beim „Lumphini-Park“ laden zum essen ein, sind zwar etwas teuerer, aber trotzdem gut und hier kann man sich wunderbar unter die Thailänder mischen. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich deren Leben zu unserem ist oder auch, weil wir in einer Kleinstadt leben…

Insgesamt muss ich sagen, dass Bangkok immer eine Reise wert ist! Ich würde zwar dort nie zu lange bleiben, weil es mir dann zu laut, zu viel und zu dreckig wäre, aber für einen Kurztripp ist es absolut zu empfehlen! 🙂

 

*Dieser Artikel enthält Werbung!
Reisebericht #2_2018 von Bangkok