Vor einigen Jahren habe ich meine Ernährung das erste Mal umgestellt. Seitdem, genauer gesagt inzwischen 6 Jahren, ernähre ich mich vegetarisch! Naja nicht ganz richtig, der richtige Begriff wäre „pescetarisch“, da ich noch Fisch gegessen habe aber kein Fleisch mehr!

Doch wie kam ich dazu??

 

Ehrlich gesagt, habe ich noch nie gerne Fleisch gegessen! Als Kind schon fing ich an das Fleisch auseinander zunehmen, ich fand es ekelhaft auf Fett zu beißen oder Adern bzw. Sehnen zu entdecken! Ein Steak war für mich fast schon anstrengend zu essen, denn ich habe nur die Fleischteile rausgeschnitten und auf dem Teller blieb das „Fettgerüst“ 😉 Von mehr als einer Brat- oder Bockwurst wurde mir schlecht, wie auch bei Wienern – Debreziner oder Weißwürsten. Wurst habe ich aber gerne gegessen. Irgendwann verlor ich auch die Lust an der Wurst und habe hauptsächlich nur noch Pute gegessen, weil ich kein Medium Steak essen konnte, da ich Ekel vor dem Blut und dem rohen Geschmack hatte! Meine Mutter hat vor 6 Jahren eine Ausbildung zur Gesundheits- und Persönlichkeitsberaterin gemacht, da hat sie auch einiges über Fleisch gelernt, woraufhin wir beide Vegetarierinnen wurden! J Ich war sofort überzeugt von den Dingen, die meine Mutter mir erzählt hat, vor allem, dass auch gerade Putenfleisch oft mit Medikamenten vollgestopft ist. Ab diesem Beschluss habe ich kein Fleisch mehr gegessen!!

Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere, ob ich nie das Verlangen nach Fleisch habe?

 

Nein, ich habe weder das Verlangen nach Fleisch noch fehlt mir der Geschmack davon. Aber ich rieche nach wie vor gern, wenn Leberkäse aufgebacken wird. Nur schmecken tut er mir überhaupt nicht mehr, das habe ich mal probiert. 😉 Wie ich den Entschluss gefasst habe, kein Fleisch mehr zu essen, habe ich anfangs auch gedacht: „oh je, wie wird das im Sommer werden? Da esse ich doch voll gern einen Wurstsalat!“ Ich habe bisher in keinem Sommer das Verlangen nach einem Wurstsalat gehabt! Auch beim Grillen hatte ich keine Probleme, denn Fisch habe ich weiterhin gegessen und somit grillen können und natürlich auch Gemüse. Und irgendwie war es für mich auch eine Erleichterung, dass ich nicht mehr das Fleisch essen musste von dem ich mich eh schon geekelt hatte. Ich muss auch keine Sehnen oder Fettschwarten mehr abschneiden.

Mir geht es nicht darum, andere Menschen aufzufordern kein Fleisch mehr zu essen, denn jeder sollte das essen was einem schmeckt! Allerdings muss ich sagen, dass ich mich allgemein und körperlich besser fühle, seitdem ich kein Fleisch mehr esse. Seitdem war ich weniger oft krank wie vorher…

Wie es dazu kam, dass ich auf Milchprodukte verzichte und mich zu 80 % Rohvegan ernähre erfahrt Ihr im nächsten Teil meines Einblicks in meine Ernährungsumstellung! 🙂

Wieso ich meine Ernährung umgestellt habe – Teil I

2 Gedanken zu „Wieso ich meine Ernährung umgestellt habe – Teil I

  • 13. Juni 2017 um 8:01 am
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    Ih finde es allgemein wichtig, dass man sich mit diesem Thema auseinander setzt und das man einmal selbst herausfindet, welche Nahrungsmittel gut für einen sind und welche eher nicht.

    • 29. Juni 2017 um 9:25 am
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      Das finde ich auch sehr wichtig! Jeder Mensch und jeder Körper ist anders, da muss jeder rausfinden was für einen selbst am besten ist 🙂

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