Im ersten Teil habe ich Euch bereits erzählt, wie ich meine Ernährung umgestellt habe, indem ich aufgehört habe Fleisch zu essen. Wieso man allerdings generell nicht so oft Fleisch essen sollte, erzähle ich Euch in einem separaten Beitrag 🙂 Nun komme ich erstmal dazu, warum und wieso und wie ich meine Ernährung letztes Jahr Ende Oktober geändert habe!

Wir waren Mitte Oktober bei einer Rohkost-Verköstigung, bei der zuvor meine Mutter schon einmal gewesen ist und es uns empfohlen hat. Sie war so begeistert davon, dass sie uns kurzerhand für die nächste Verköstigung angemeldet hat 🙂 Durch ihre Erzählungen war ich absolut gespannt was da so alles auf uns zukommt und vor allem wie es uns schmecken wird… Endlich kam dieser ersehnte Tag und hat einfach alles verändert!

Was habe ich neues erfahren?

Bei dieser Rohkost-Verköstigung wurde nicht die ganze Zeit nur gegessen, sondern haben wir auch viel über Lebensmittel gelernt! Das es super ist, morgens den Tag mit einem Smoothie – am besten so grün wie möglich – zu starten, war mir bereits klar! Das mache ich schließlich selbst bereits seit Jahren. Aber das man dem Körper hauptsächlich nur Obst und Gemüse am Vormittag geben sollte, war mir so nicht bewusst. Denn gerade morgens kann der Körper die ganzen wichtigen Vitamine und Stoffe die im Obst und Gemüse vorhanden sind aufnehmen und vor allem nutzen. Dadurch erhalten wir genügend Energie für den gesamten Tag 🙂 Allerdings konnte ich im Bereich Smoothie noch lernen, dass man gut und gerne viele Kräuter hinzufügen kann und sollte! Wir haben dort einen richtig grünen Smoothie mit wenig Obst und vielen Kräutern getrunken. Klar war der erste Schluck ungewohnt, aber es wurde richtig lecker! 🙂 Das war für mich schon die erste Veränderung, mein Smoothie sollte in Zukunft auch mehr Kräuter enthalten wie Brennnessel – Löwenzahn – Giersch….

Uns wurde erzählt wie wichtig es ist täglich Nüsse zu essen, nicht nur eine Sorte sondern verschiedene. Nüsse sind gut für unser Herz und für die Blutgefäße, sie schützen uns vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Sie enthalten Fett – gutes Fett, Eiweiss, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Vor allem muss man nicht viel davon essen, um satt zu sein – also eignen sie sich super als Snack für den kleinen Hunger! Wusste ich so alles davor auch nicht so genau bzw. habe ich mich darüber nie genauer informiert! Aber auch dieses sollte sich nach dem Tag ändern…

Für mich gab es zwei Punkte, die mich absolut überzeugt haben meine Ernährung weiter zu verändern!

Welche Punkte haben mich überzeugt, meine Ernährung umzustellen?

Der erste Punkt, der mich überzeugt hat mehr Rohkost in meine Ernährung zu integrieren war, dass man durch diese Ernährungsform teilweise den Krebs besiegen kann! Bei der wir die Verköstigung hatten, war selbst an Brustkrebs erkrankt und kennt auch andere Patienten, die durch die 100 % Rohkosternährung den Krebs besiegen konnten! Denn in der Rohkost sind die benötigten Enzyme enthalten, die durch das erhitzen vernichtet werden. Das fand ich einfach absolut faszinierend und natürlich das es sowas von absolut gesund ist! Da das Thema „Rohkost“ hier zu umfangreich ist, habe ich beschlossen einen eigenen Blogbeitrag dazu zu schreiben! 🙂

Der zweite Punkt war, das Thema „Milchprodukte“! Vor allem, dass diese oft schuld daran sind, dass man selbst als Erwachsener noch Probleme mit Pickeln hat! Und da ich leider oft mit Pickeln zu kämpfen habe, war das überaus interessant…. Milchprodukte werden bei uns leider oft chemicalisch bearbeitet, damit sie länger haltbar sind. Dadurch werden sie allerdings für einige Menschen unverträglich, was sich in unterschiedlich äußert. Milch beispielsweise ist schlecht für die Knochen und erhöht das Krebsrisiko, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. Mir reicht es oft, mir vorzustellen, was alles in diesem Produkt enthalten ist, damit es nicht mehr schmackhaft für mich ist 🙂

Was habe ich seitdem in meiner Ernährung umgestellt?

Ich habe seitdem einiges an meinem Essverhalten verändert! Ich fange mal mit dem Smoothie an! Hier lege ich immer mehr Wert auf „grün“! Bei mir kamen schon lange Superfoods wie Chia-Samen, Moringa-, Guarana- oder Weizengraspulver in den Smoothie, aber inzwischen kommen auch Wildkräuter so oft es geht dazu! Man gewöhnt sich – finde ich zumindest – ganz schnell an den Geschmack 🙂

Des Weiteren achte ich darauf, am Vormittag und so lange es geht nur Obst, Gemüse oder Nüsse zu essen! Klar, kommt es auch vor, dass ich ein Brot esse, aber eben nicht täglich. Manchmal frühstücken wir auch am Wochenende mit Brot, solange ich mich dabei wohl fühle ist es absolut in Ordnung 😉

Nüsse habe ich voll und ganz in meinen Nahrungsplan mit aufgenommen! Ich achte nicht wirklich darauf, wie viele ich pro Tag esse, denn es gibt auch Tage da esse ich nur wenige oder gar keine. Am liebsten „nasche“ ich Cashew-Kerne, Mandeln, Paranüsse, Pecanüsse, Erdnüsse oder Walnüsse, ab und an auch Pistazien. Ich habe Nüsse wirklich lieben gelernt!

Die Rohkost habe ich mehr in meinen Ernährungsplan integriert indem ich darauf achte, dass das Gemüse nicht stark erhitzt wird beim kochen, sondern erst kurz vor Ende dazu gemischt wird! Ich habe angefangen so gut wie jeden Mittag Salat zu essen, was ich zwar schon vorher tat, aber im Winter habe ich oft gern lieber eine Suppe gemacht. Diese Suppen habe ich diesen Winter allerdings gar nicht vermisst! Ich liebe Salat, der kann so vielseitig sein und wird einfach nicht langweilig 🙂

Was ich am größten verändert habe – wo ich immer dachte das es viel zu schwer oder zu anstrengend sei beim kochen – ist, dass ich mich seitdem weitestgehend Vegan sprich ohne Milchprodukte oder Eiern zu ernähren! Ich sage weitestgehend, da es oft bei uns nicht die Möglichkeit gibt komplett Vegan zu essen – gerade wenn man eingeladen ist oder auswärts ist. Leider ist unsere Stadt zu klein oder noch nicht so weit, dass mehr oder überhaupt vegane Speisen angeboten werden. Oft gibt es jedoch Salat, was mir absolut reicht 🙂  Aber Zuhause wird seitdem nur noch Vegan gekocht und gegessen, was echt nicht schwer ist – obwohl eigentlich nur ich mich so ernähre und mein Partner nicht! Ich vermisse weder Milch noch Joghurt oder Käse, auch keine Eier! Klar kommt es noch vor, dass ich Lust auf einen Kuchen habe und dann esse ich den auch wenn er nicht vegan ist – kommt ja schließlich nicht täglich oder wöchentlich vor und manchmal muss man auch ein „bad vegangirl“ sein 🙂 ! Ich weiß ja auf was ich mich einlasse 😉 Es gibt so viele tolle und vor allem leckere Rezepte die man kochen kann und so ist die Küche ziemlich abwechslungsreich! Schon verrückt, wie schnell man sich was entwöhnen kann 🙂

Was hat sich seitdem verändert und wie gut lässt es sich in den Alltag integrieren?

Die Veränderungen haben sich eigentlich relativ schnell bemerkbar gemacht. Ich fühle mich seitdem viel leichter innerlich! Mein Magen ist einfach entspannter als vorhin, wodurch ich mich wohler fühle. Ich bin nicht mehr so träge oder müde, muss mich nach dem Essen nicht erstmal hinlegen um wieder zu Kräften zu kommen. Nach den ersten Wochen, wurden auch meine Pickel weniger und somit meine Haut besser. Da ich wissen wollte, ob das alles wirklich von den Milchprodukten kommt, habe ich als versuch etwas damit gegessen. Und ja, da waren sie wieder… Für mich der absolute Beweis, dass ich diese Sachen leichter weglassen sollte! Ein kleiner Nebeneffekt war, dass ich durch diese Ernährungsumstellung etwas abgenommen habe, was allerdings normal ist, wenn man mehr Rohkost zu sich nimmt oder sich vegan ernährt! Wichtiger sind für mich die anderen Punkte, dass ich mich leichter und wohler fühle und meine Haut besser ist, solange ich die Milchprodukte weglasse! 🙂

Klar gibt es immer welche die anderer Meinung sind und das ist auch gut so, ich will hier keinem meine Meinung aufzwingen oder vorschreiben was er ab sofort zu essen hat! Mich haben diese Argumente einfach vollkommen überzeugt, meine Mutter beispielsweise ist nach wie vor noch Milchprodukte 😉

Was ich daraus auch gewonnen habe, ist die Erkenntnis, dass die Ernährung ein wichtiger Teil ist um entspannt leben zu können! Und genau das will ich in Zukunft mehr in meinen Blog integrieren!

Wieso ich meine Ernährung umgestellt habe – Teil 2

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